Zum Verkauf stehende Konzeptkunst

Unsere Kuratoren haben eine breite Auswahl konzeptueller Kunstwerke zum Verkauf ausgewählt. Unsere Online-Galerie präsentiert eine große Auswahl konzeptueller Arbeiten mit verschiedenen Medien, die Sie kaufen oder mieten können: Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen, Kunstdrucke und digitale Kunstdrucke.

Nicht sicher, wo Sie anfangen sollen? Wir empfehlen zwei unserer ikonischsten konzeptuellen Kunstwerke der zeitgenössischen Kunstszene: Riddler (Rätsel) von Philip Maltman und die Serie Abstract Body (Abstrakter Körper) von Erik Brede.

Philip Maltman verwendet in Riddler Öl und Buntstifte auf Leinwand, um sich mit der „Litoralzone“, der Uferregion eines Sees oder Flusses wie auch der Küstenregion des Meeres, mit wunderschönen gestischen Strichen und einer Vielfalt von Farben auseinanderzusetzen, die seinem Werk Leben einhauchen.

Erik Brede ist norwegischer Fotograf und Autodidakt, der die Kunst der konzeptuellen Fotografie auf seine ganz eigene Weise beherrscht. Seine Werke, wie die einzigartige Neon-Serie Abstract Body, hinterfragen geschickt die Natur der menschlichen Existenz, indem sie die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Phantasie verwischen.

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Was ist Konzeptkunst?

Ein wichtiger Theoretiker der Konzeptkunst ist Sol LeWitt. Als Reaktion auf das totalitäre Engagement von Clement Greenberg für den Formalismus in der Kunst – die Beschränkung der Kunst auf eine flache, an der Wand hängende Oberfläche – gab LeWitt in seinem bahnbrechenden Werk Paragraphs on Conceptual Art (Paragraphen zur Konzeptkunst) die Merkmale der Konzeptkunst, erschienen im Juni 1967. Er sagt: "Wenn ein Künstler eine konzeptuelle Kunstform verwendet, bedeutet dies, dass alle Planungen und Entscheidungen im Voraus getroffen werden und die Ausführung eine oberflächliche Angelegenheit ist". Mit anderen Worten, der Gedanke und der Prozess hinter dem Stück sind die wertvollsten Aspekte, nicht die Ästhetik oder das Handwerk.

Arten von Konzeptkunst

Konzeptuelle Kunst kann daher viele Formen annehmen, darunter Performancekunst, Videokunst, Kunstinstallationen, Konzeptmalerei, Konzeptkunstfotografie und geschriebenes Wort. Mit der Betonung der Kunst als rein konzeptueller Art neigen Künstler dazu, einen Prozess der „Entmaterialisierung“ durchzuführen und die materielle Präsenz ihrer Arbeit so weit wie möglich zu minimieren. Für Konzeptkünstler muss das Endprodukt nicht wie traditionelle „Kunst“ aussehen. Dies hat zu einem erregend unendlichen Spektrum künstlerischer Arbeiten geführt.

Performance und Videokunst im Konzeptualismus

Auf dem Höhepunkt der Konzeptkunstbewegung erschütterten hochgradig subversive Film- und Performancekunst die Grundlagen des traditionellen künstlerischen Ausdrucks. In den 1960er Jahren nahmen viele Konzept- und Avantgarde-Künstler an einer Kollaboration namens Fluxus teil. Die Fluxus-Community engagierte sich in experimenteller Performance-basierter Kunst, die erneut den künstlerischen Prozess über das Endprodukt stellte. 1969 inszenierten Yoko Ono und John Lennon das Bed-In, das die Grenzen zwischen Privatem und Öffentlichem verwischt und alltägliche menschliche Aktivitäten in Kunst verwandelt.

Konzeptuelle Kunstinstallationen

Marcel Duchamps Readymades – Objekte, die er fand und dann als „Kunstwerk“ ausstellte – verfehlten nicht die Federn namhafter Kunstkritiker und Historiker. Die von Duchamp als „Netzhautkunst“ bezeichneten Stücke waren ästhetisch nicht besonders ansprechend, teilten nichts Persönliches über den Künstler und waren auch nicht von Duchamp gefertigt worden. Durch diese Installationen demonstrierte Duchamp die totale Subjektivität der Kunst; kunst wird nicht durch handwerk, material oder kunst definiert, sondern durch den diskurs um das stück.

Als Beispiel wird Fountain, ein Porzellanurinal mit der Gravur „R.Mutt“, oft als erstes Beispiel für Konzeptkunst bezeichnet. Das Urinal wurde zur Kunst, weil es von Duchamp neu positioniert, betitelt und als Kunst signiert wurde. Der ursprüngliche Brunnen ist inzwischen verschollen, jedoch wurden Fotografien des Urinals gespeichert und gelten heute als Kunstwerke für sich.

Konzeptuelle Kunstfotografie

Konzeptuelle Kunstfotografie bedeutet Fotografie, die eine Idee ausdrückt oder illustriert. Da konzeptuelle Fotografie ein ziemlich abstrakter Begriff ist, ist die Palette der als konzeptionell bezeichneten Fotografie unglaublich vielfältig. Dies öffnet die Bühne für jeden mit einer Kamera, um mit einem Bild etwas darzustellen, das über das hinausgeht, was sich vor der Kameralinse befand. Dennis Oppenheim, der sich offen keiner bestimmten Kunstrichtung zuordnen ließ, war eine einflussreiche Figur der konzeptuellen Fotografie. Seine fotografischen Arbeiten wie Salt Flat (1968) hinterfragten erkenntnistheoretisch das Wesen der Kunst.

Konzeptionelles schriftliches Wort

Worte begannen eine zentrale Rolle zu spielen, um die Botschaft eines Werkes zu artikulieren. Kunst und Text waren lange Zeit miteinander verflochten, bevor der Konzeptualismus in den Vordergrund trat, etwa in Magrittes berühmtem surrealistischen Gemälde „Ceci n’est pas une pipe“. In den 1960er Jahren gab es jedoch ein deutliches Wiederaufleben von Textkunstformen. Zum Beispiel verwendet Robert Barrys All the Things I Know But of which I Am Not at the Moment Thinking (1969) genau diese titelgebende Aussage auf einem schlichten weißen Hintergrund, der fast sichtbar gedruckt ist, um auszudrücken, dass Kunst in der Idee liegt, und nicht im Formular.

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