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Geboren 1974 in Tokio, ist Chiho Aoshima eine zeitgenössische japanische Popkünstlerin, die surreale digitale Kunst schafft, die feminine Stadtlandschaften mit Popkulturreferenzen kombiniert. Sie entwirft traumhafte Welten, ihre digitalen Kunstwerke sind voll von jungen Frauen, Kirschblüten, Stadtlandschaften und Totenschädeln. Ihre Kunst beschreibt Aoshima folgendermaßen: „Ich habe manchmal das Gefühl, ich muss leichtere, glücklichere Bilder machen. Aber ich genieße es wirklich, die dunklen, verstörenden Welten zu zeichnen. Natürlich sollten auch diese am Ende niedlich sein.
Chiho Aoshimas Kunststil und Einfluss
Chiho Aoshimas surreale Drucke kombinieren farbenfrohe Paletten und Anime-Einflüsse mit kunsthistorischen Themen, wie dem japanischen Ukiyo-e-Genre. Sie arbeitet in einer Vielzahl von Kunstmedien – Zeichnung, Aquarell und, neuerdings, Keramik – und begann ursprünglich, ihre digitale Kunst mit Adobe Illustrator zu erstellen, bevor sie Bilder auf Papier und andere Materialien druckte.
Deutlich feminin und spirituell sind die Kunstwelten, die Aoshima schafft, und die Bewohner, die sie bevölkern, Referenzen sowohl an die natürliche Welt als auch an Stadtlandschaften. Das resultierende Kunstwerk wird wie ein Poster, mit Popreferenzen und skurrilen Charakteren, die mit einem dunklen zeitgenössischen Twist unterlegt sind. Diese Dualität findet sich in den anderen charakteristischen Themen ihrer Landschaften, zum Beispiel Utopie und Dystopie oder Natur und Technologie.
Chiho Aoshima ist Teil der japanischen Superflat-Bewegung sowie ein wichtiges Mitglied des zeitgenössischen Kaikai Kiki-Kollektivs in Japan, das beide vom weltberühmten Künstler Takashi Murakami gegründet und geleitet werden. Aoshima lässt sich von den flachen Formen der japanischen Grafikkunst wie Manga und Anime inspirieren. Diese fehlende planerische Tiefe untersucht die kulturelle Oberflächlichkeit in der japanischen Nachkriegsgesellschaft, den Konsumismus und den Fetischismus.
Aoshimas Karriere und wichtige Ausstellungen
Ohne formale künstlerische Ausbildung erlangte die Wirtschaftsabsolventin in den 1990er Jahren Bekanntheit, nachdem sie sich Adobe Illustrator selbst beigebracht hatte. Aoshima präsentierte ihre erste Ausstellung, Tokyo Girls Bravo, im Jahr 2004, organisiert von Takashi Murakami, bevor sie in seiner ‚Fabrik‘ (eine Hommage an Andy Warhols gleichnamige Werkstatt) arbeitete. Ihr internationaler Druckwerk-Debüt war in der gefeierten Superflat-Ausstellung im Museum of Contemporary Art, Los Angeles, im Jahr 2001 zu sehen. 2006 hielt sie eine Künstlerresidenz bei Art Pace in San Antonio, Vereinigte Staaten.
Seit 2006 hat die Künstlerin weltweit ausgestellt und genoss Einzelausstellungen in zeitgenössischen Galerien in den USA, Spanien, Frankreich und dem Vereinigten Königreich. Drucke und Animationsarbeiten aus ihrer City Glow-Serie sind auch an den Wänden der New Yorker U-Bahn und in der Gloucester Road U-Bahnstation in London erschienen. Sie können Chiho Aoshima Kunst hier auf der Rise Art-Website zum Verkauf sehen.





















