Über die Serie Tenderbeing: Tenderbeing nutzt die Natur als Metapher dafür, was es bedeutet, menschlich zu sein. Abgeleitet aus Momenten im Leben des Künstlers, ist jedes Werk dieser Serie eine Art emotionales Porträt, in Aquarell auf handgemachtem Baumwollpapier gemalt.
Kurze Gedichte begleiten jedes Werk und fungieren als Eingänge in das emotionale Terrain des Bildes und bieten einen Moment der Reflexion für den Betrachter. Jedes Stück ist monochrom, konzentriert und beinhaltet einen Ausschnitt: eine absichtliche Abwesenheit, eine Form, die einst etwas enthielt, oder dort, wo der Sinn subtil lebt. Die Formen sind nah und manchmal sogar beschnitten – wie eine Erinnerung, die nicht als Szene, sondern als Gefühl erinnert wird. Die Pflanzen sind zu einem Mittel geworden, um über den Menschen zu sprechen – ohne zu verteidigen, zu rechtfertigen oder zu erklären. Sie biegen sich, brechen, heilen, treiben wieder. Wir tun das Gleiche.
Über Mother: In einem warmen erdigen Braun gemalt, spricht dieses Werk von der unsichtbaren Form, die wir durch Fürsorge, Opfer und Liebe erhalten. Eine Lilie biegt sich schützend, eine andere ist nur ein Ausschnitt – eine Präsenz, die einst da war. Eine dritte wird gerade geformt, und eine vierte wird sanft gehalten – vier Generationen, getragen in einer einzigen Geste.