Über die Serie Tenderbeing: Tenderbeing nutzt die Natur als Metapher dafür, was es bedeutet, menschlich zu sein. Inspiriert von Momenten im Leben des Künstlers, ist jedes Werk dieser Serie eine Art emotionales Porträt, mit Aquarell auf handgemachtem Baumwollpapier gemalt.
Kurze Gedichte begleiten jedes Werk und fungieren als Eingangstüren in das emotionale Terrain des Bildes und bieten einen Moment der Reflexion für den Betrachter. Jedes Stück ist monochrom, konzentriert und enthält einen Ausschnitt: eine absichtliche Abwesenheit, eine Form, die einst etwas enthielt, oder dort, wo der Sinn subtil lebt. Die Formen sind nah und manchmal sogar zugeschnitten – wie eine Erinnerung, die nicht als Szene, sondern als Gefühl erinnert wird. Pflanzen sind zu einem Mittel geworden, um über die menschliche Erfahrung zu sprechen – ohne zu verteidigen, zu rechtfertigen oder zu erklären. Sie biegen sich, brechen, heilen, treiben wieder aus. Wir tun das Gleiche.
Über Embodied: Es ist der Körper in seiner Fülle – reif, abgenutzt, fast dabei, sich aufzulösen. Die Form der Mohnblume ähnelt einem Uterus, fleischig, exponiert und kurz davor, zusammenzubrechen, spricht von der rohen Schönheit eines voll ausgelebten Lebens. Hier gibt es eine Spannung – zwischen Kraft und Hingabe, Schönheit und Vergänglichkeit.