Filippo Brancoli Pantera (IT, 1978) ist ein Fotograf, dessen Arbeit an der Schnittstelle von visueller Forschung und kultureller Reflexion entfaltet. Er hat einen Abschluss im Bereich Kulturgeschichte von der Universität Florenz und einen Abschluss in Kulturgeschichte von der Universität Pisa. Neben seinen akademischen Studien hat er in Bühnenfotografie in Mailand (IED, 2005) und in Dokumentarfotografie in New York (International Center of Photography, Stipendium des Direktors, 2009) trainiert.
Er arbeitet hauptsächlich in der Landschaftsfotografie und hat Projekte in Frankreich, Italien und der Schweiz durchgeführt, wobei er mit lokalen Institutionen zusammenarbeitet und seine Arbeiten in Ausstellungen und Publikationen präsentiert (Toscana Interiore, NPS, 2020; Le Beauvaisis, Diaphane, 2022).
Seit 2020 entwickelt er ein Werk, in dem rituelle Handlungen und die Kontemplation natürlicher Elemente – insbesondere Bäume und das Meer – den fotografischen Akt in einen Moment des gesteigerten Bewusstseins für die umgebende Welt verwandeln. Seine Praxis zielt darauf ab, alltägliche Erfahrungen mit der rituellen Dimension zu verbinden. Das Meer tritt als liminale Schwelle zwischen menschlichen Grenzen und Unermesslichkeit, dem Sichtbaren und dem Untergetauchten, dem Selbst und dem Anderen hervor – zugleich mythisch und eindringlich präsent.
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