1973 in Franche-Comté geboren, lebt und arbeitet Jérôme Pergolesi in Straßburg. Als professioneller Künstler arbeitet er mit mehreren Galerien in Frankreich zusammen und stellt regelmäßig auf Kunstmessen aus. Seine Arbeiten sind auch Teil zahlreicher internationaler Sammlungen.
Der Wald war lange Zeit der Spielplatz von Jérôme Pergolesi und bleibt die Quelle einer Sprache, in der das Pflanzenreich zum Überbringer zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren wird. Aus seinen eigenen Fotografien, die er zusammenfügt und dann durch Tinte und Prägung verwandelt, erforscht er, wie Erinnerungen sich bewegen, sich überlagern, sich verändern und in einer anderen Form wiedergeboren werden. Die Landschaft wird zur Trägerschaft einer sich bewegenden Erinnerung, in der das Reale mit dem Imaginären verschmilzt. Die Werke von Jérôme Pergolesi nehmen die Form visueller Gedichte an, die zu einer langsamen Lektüre einladen und jedem die Freiheit lassen, seine eigenen Reminiszenzen darin zu erkennen.