Künstlerin, die aus dem Design und den Kunsthandwerken stammt, steht Metall im Mittelpunkt meiner Praxis, verankert in meinen Kindheitserinnerungen durch die Werkzeuge meines Vaters, zwischen seiner Lederwerkstatt und den Werften. Vertraut, aber auch wild, inspiriert mich dieses klangliche und leitfähige Material: Ich forme und füge es heute mit meinen eigenen Werkzeugen zusammen. Zwischen Miniaturskulpturen und Installationen vor Ort, über die Schaffung von Matrizen für das Prägen von Leder oder Papier hinweg, wechsle ich regelmäßig zwischen Maßstab und Dimension. Die Pigmente, Patinas, Hämmerungen, Biegungen und Faltungen sind zahlreiche Techniken, die ich nutze, um die paradoxe und vielfältige Natur von Stahl und Bronze zu erkunden. Im Hintergrund taucht die Darstellung des Weiblichen und der daraus resultierenden Denksysteme auf: der Körper als Kreuzung der Kämpfe – ein politisches Territorium, das es zu verstehen, zu verteidigen und inszenieren gilt. Diese poetischen Experimentierungen formen allmählich die Leitlinie meines polymorphen und kollaborativen Werkes.