Künstlerische Plastikern, das Metall steht im Mittelpunkt ihrer Praxis, verwurzelt in ihren Kindheitserinnerungen an die Werkzeuge ihres Vaters, zwischen ihrer Lederwerkstatt und den Werften. Dieses vertraute, klangvolle und leitfähige Material inspiriert sie: Sie skulpturiert und montiert es heute mit ihren eigenen Werkzeugen, von Miniaturskulpturen bis hin zu In-situ-Installationen, einschließlich der Schaffung von Matrizen für die Prägung von Leder oder Papier. Pigmente, Patina, Hämmern, Biegen und Falten sind Techniken, die sie einsetzt, um ihre paradoxe und vielfältige Natur zu erkunden. Im Hintergrund taucht die Darstellung des Weiblichen und der daraus resultierenden Denksysteme auf: der Körper als Schnittstelle der Kämpfe – ein politisches Territorium, das es zu verstehen, zu verteidigen und in Szene zu setzen gilt. Ihre poetischen Experimente formen schrittweise die Leitlinie ihres polymorphen und kollaborativen Werks.