Catherine Goursolas ist Malerin. Ihre hauptsächlich abstrakte Arbeit erkundet durch Geste und Farbe die Beziehungen zwischen Form und Raum in einem Streben nach chromatischem Minimalismus. Sie versucht, eine Ausdrucksform zu finden, die sowohl synthetisch, solide, offensichtlich als auch sensibel ist. Ihr Thema ist die Malerei selbst, ihre Vibration, ihre Ausdruckskraft und der Raum der Stille, den sie bewohnt.
Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte beginnt sie in verschiedenen Ateliers mit der Malerei und entwickelt sehr schnell eine persönliche Arbeit. Im Jahr 1995, auf der Suche nach einem zeitgemäßeren Ansatz, verbringt sie zwei Jahre im Atelier der Künstler Deborah B. Bowman und Patrick Marty in Bordeaux, wo sie eine anspruchsvolle Praxis entwickeln konnte. Anschließend setzte sie ihre malerische Arbeit allein fort und begann, diese parallel zu einer Lehrtätigkeit zu zeigen. Zwischen 2015 und 2017 leitete sie mit einem anderen Künstler eine assoziative Galerie in Dole (Jura). Seit 2019 teilt sie sich ein großes Atelier im französischen Jura mit ihrem Lebensgefährten, ebenfalls Maler, widmet sich ausschließlich der Schaffung und nimmt regelmäßig an Gruppenausstellungen oder Einzelausstellungen sowie an Atelieröffnungen im Rahmen der Biennale du Jura teil.
Sie wurde von einer deutschen Galerie zu einer Einzelausstellung im Dezember 2024 eingeladen.