
Hannah Turner-Duffin ist eine britische Malerin, die in London geboren wurde und in Berlin lebt. Sie studierte an der Falmouth School of Art (BA Fine Art, 2007), an der Prince’s Drawing School (jetzt The Royal Drawing School, 2009) und schloss 2014 ein PGCE in Kunst und Design am IOE, London, ab. Später nahm sie am Turps Banana Studio Programme (2016–2018) teil. Im Jahr 2025 erhielt sie ein Stipendium am Dumfries House durch die Royal Drawing School. Ihre Arbeiten sind in der Royal Collection und in privaten Sammlungen international vertreten und sie hat breit ausgestellt.
Ihre Praxis erweitert die Malerei durch textile und druckgrafische Prozesse, was zu reichhaltig geschichteten, taktilen Arbeiten führt, die Materialexperimentierung mit malerischer Tiefe in Einklang bringen.
Ihre Arbeiten konzentrieren sich auf Transformation und Wiederholung, wobei sich die Gemälde durch zyklische Prozesse des Schaffens und Überarbeitens entwickeln. Sie greift sowohl auf physische als auch auf imaginierte Landschaften zurück und verwendet Pflanzen und Steine als wiederkehrende Motive, die Assoziationen von Erinnerung, Folklore und gelebter Erfahrung tragen.
In ihrer laufenden Serie Rocks and Flora bearbeitet Turner-Duffin Seiten aus Geologiebüchern zu bemalten Oberflächen und verbindet natürliche Referenzen mit materiellen Eingriffen. Diese Arbeiten erkunden die Malerei als Raum der Ansammlung und Veränderung, wo die Oberfläche zu einem Ort wird, der sowohl persönliche als auch ererbte Geschichten hält.