Sara Shamma ist eine in Großbritannien lebende syrische Künstlerin, deren figurative Gemälde sich mit den Themen Tod und menschliches Leid auseinandersetzen.
Saras emotional erdrückende Porträts sind stark von der syrischen Flüchtlingskrise, moderner Sklaverei und Menschenhandel beeinflusst.
Die Arbeiten der preisgekrönten Künstlerin wurden weltweit ausgestellt und dienten dazu, das Bewusstsein für das gewalttätige politische Klima in Syrien und anderen Teilen der Welt zu schärfen.

Die in Großbritannien lebende syrische Künstlerin Sara Shamma zeichnet sich durch ihre figurativen Gemälde aus, die Themen wie Tod und Menschlichkeit erforschen. Ihre Porträts sind vom syrischen Bürgerkrieg und der Flüchtlingskrise sowie von den psychologischen Auswirkungen des Menschenhandels beeinflusst.

Ausbildung und früher Werdegang

Sara wurde 1975 in Damaskus, Syrien als Tochter eines syrischen Vaters und einer libanesischen Mutter geboren und machte 1998 ihren Abschluss an der Abteilung für Malerei der Fakultät für Freie Künste der Universität Damaskus. Im Jahr 2016 erhielt Sara ein Visum für außergewöhnliche Talente, das sie nach London brachte, wo sie derzeit lebt und arbeitet.

Stil und Herangehensweise von Sara Shamma

Sara glaubt, dass der Tod dem Leben einen Sinn gibt. Anstatt ein in der zeitgenössischen Kultur zunehmend tabuisiertes Thema zu meiden, taucht die Künstlerin kopfüber ein. Ihre aussagekräftigen und brutalen Porträts mit aggressiv geschichteten Ölen erzählen Geschichten von Gewalt und Wut. Der [digitale Kunstdruck] in limitierter Auflage(/art/prints/digital) Self Portrait (Selbstporträt), illustriert beispielsweise eine erdrückende Machtlosigkeit. Die Künstlerin nutzt auch transparente Linien und imposante Räume, um in ihren Zeichnungen ein tiefes Gefühl von Verlust, Isolation und Angst auszulösen, wie in Eye 11 (Auge 11), Öl und Tinte auf Leinwand.

Auszeichnungen und Sammlungen

Sara hat verschiedene regionale und internationale Kunstpreise gewonnen, darunter den vierten Preis bei den BP Portrait Awards in der National Portrait Gallery, London (2004), den ersten Preis in Malerei beim Waterhouse Natural History Art Prize, Australien (2008), sowie den vierten Preis in Malerei und eine lobende Erwähnung bei der Biennale in Florenz, Italien (2013). Ihre provokanten und unglaublich aktuellen Arbeiten wurden weltweit ausgestellt und gezeigt, viele davon befinden sich in renommierten öffentlichen und privaten Sammlungen.

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