Kotaro Machiyama erkundet Abstraktion als eine Möglichkeit, sich wieder mit dem einfachen Akt des Sehens zu verbinden. Er entfernt absichtlich Erzählungen, Tiefe und klare Referenzen, damit Farbe und Form unabhängig existieren können, ohne den Betrachter auf eine feste Bedeutung zu lenken.
Sein Gebrauch von Form und Farbe
Er lässt sich von der Art und Weise inspirieren, wie ein Kind die Welt zum ersten Mal erlebt, bevor Objekte benannt oder definiert werden. In dieser Phase werden Farbe und Form frei und offen erlebt. Durch Malerei strebt er danach, zu diesem Zustand direkter und intuitiver Wahrnehmung zurückzukehren.
Im Studio schließt er absichtlich erkennbare Figuren und narrative Elemente aus. Dieser Ansatz ermöglicht es ihm, sich näher auf die Beziehungen zwischen Farben und Formen zu konzentrieren. Durch diesen Prozess entsteht jedes Werk als dynamische Interaktion von Formen, Tönen und Energie.
Seine abstrakten Gemälde sollen keine spezifischen Themen darstellen. Stattdessen bieten sie einen offenen Raum. Sie laden die Betrachter ein, langsamer zu werden, ohne Erwartung zu beobachten und sich mit ihren eigenen Empfindungen, Emotionen und Erinnerungen zu verbinden. Für ihn wird Malerei zu einem Ort, an dem das Sehen unmittelbar, persönlich und lebendig ist.
Presse und Ausstellungen
Kotaro hat zahlreiche Auszeichnungen in Japan gewonnen, darunter den prestigeträchtigen Daikokuya Contemporary Art Award sowie den International Art & Design Visual Art Award der 6F Citizens Gallery. Der Künstler hat auch unter den Top 3 beim US ARTslant Showcase Wettbewerb abgeschnitten. Kotaro hat seine Werke in Gruppen- und Einzelausstellungen in prominenten Galerien in Japan und Südkorea präsentiert.