Joseph Jessen wuchs in Deutschland auf, ging zur Kunstakademie in Maastricht, erwarb seinen Masterabschluss in Antwerpen und landete dann in Amsterdam. Joseph beginnt ein Gemälde mit fast nichts. Denken Sie an einige einfache Formen, Figuren oder Kritzeleien mit seinem Pinsel auf der Leinwand. Darauf folgen Intervention nach Intervention. Er reagiert auf das, was beim Malen passiert, und im Laufe der Zeit entdeckt er Formen, Figuren und Kompositionen. Er drängt die Farbe immer weiter voran, bis ein Bild entsteht, das so faszinierend ist, dass er es ein fertiges Gemälde nennen kann. Seine Werke entstehen daher aus Aktion, sind aber dimensionsstabil und geschichtet. Er scheut sich nicht vor figürlichen Assoziationen. Manchmal taucht in einem Werk etwas Pflanzenartiges oder eine Holzstruktur auf, aber das Bild wird niemals eine konkrete Darstellung von etwas. Joseph sucht immer nach Wegen, sich selbst zu überraschen. Dies schafft faszinierende Gemälde, in denen Ihr Blick umherwandern kann, die Sie aber niemals vollständig erfassen können.



