Freya Saleh ist eine abstrakte Malerin, deren Praxis sich darauf konzentriert, Kunst zu schaffen, die ein Gefühl von Geheimnis vermittelt und mit einer Atmosphäre durchzogen ist, die alt, elementar und beständig erscheint.
Sie arbeitet überwiegend mit tiefen Ocker-Pigmenten und betrachtet Farbe sowohl als Material als auch als Metapher, um Tiefe und eine ruhige Präsenz hervorzurufen. Ihr Malprozess ist bemerkenswert subtraktiv. Saleh deckt allmählich das Bild innerhalb des Pigments auf und lässt Licht, Textur und Schatten die endgültigen Formen definieren. Präsenz wird durch das, was bleibt, ebenso angedeutet wie durch das, was weggenommen wurde. Salehs Arbeiten greifen häufig auf die Sprache des menschlichen Körpers zurück – Anatomie, Gestik und die Andeutung von Figuren, die zu erscheinen scheinen, aus der Dunkelheit hervorzutreten oder in ihr zu verschwinden.
Bemerkenswert unter ihren Ausstellungen sind Christie’s: Picasso, ein 50-jähriges Erbe, neben der Studentenausstellung der Royal Society of British Artists, Mall Galleries, beide in London, UK. Sie trug auch aktiv zu "Ernest Gimson: Observation, Imagination & Making" und "FAKE" in der Wilson Art Gallery & Museum, Cheltenham, in den Jahren 2018 und 2019 bei.