Vered Gersztenkorn Geboren in Israel, 1964. Sie ist eine autodidaktische Malerin, deren Praxis sich durch nachhaltige unabhängige Forschung und ein tiefes Engagement mit abstrakter visueller Sprache entwickelt hat.
Ihre frühen Werke beinhalteten kindliche Ikonographie, expressive chromatische Intensität, intuitive Linienführung und geschichtete Kompositionen, die Text und Gesten innerhalb eines locker abstrakten Rahmens integrierten. Im Laufe der Zeit löste sich die Figuration allmählich auf und machte Platz für ein vollständig abstraktes Vokabular. Heute sind ihre Gemälde prozessorientiert und materialgetrieben: eine Linie, ein Fleck oder ein chromatisches Ereignis initiiert das Werk und entfaltet sich zu einer dynamischen inneren Struktur, die durch Spannung, Auslöschung, Ansammlung und Freisetzung geformt wird. Gersztenkorns Praxis bewohnt den liminalen Raum zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten, Absicht und Hingabe, Opazität und Transparenz. Die Leinwand wird zu einem Ort der Verhandlung – wo Kontrolle sowohl behauptet als auch aufgegeben wird – was es dem Gemälde ermöglicht, sein eigenes Gleichgewicht zu erreichen.
Sie hat ihre Arbeiten in zahlreichen Solo- und Gruppenausstellungen in Israel, Europa, den Vereinigten Staaten und Mexiko präsentiert, und ihre Werke befinden sich in internationalen Privatsammlungen.
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