
Sylvie JULKOWSKI-EGARD lebt und arbeitet in Douai im Norden Frankreichs. Sie wurde an der Kunstschule von Douai in der Werkstatt von DERIC von 2006 bis 2009 ausgebildet. Sie lässt sich hauptsächlich von ihrer Umgebung inspirieren, weshalb sie in Serien zu wiederkehrenden Themen arbeitet: Städtische Landschaften, Meine kleinen Mädchen, Genreszenen, in denen sie Themen behandelt, Reflexionen über die vergehende Zeit, Vanitas rund um das Automobilmilieu, Porträts, in denen sie Technik mit Kreativität verbindet.
In ihren Porträts stellt sie Frauen nicht als Vorwand für einen politischen, sozialen oder philosophischen Diskurs dar, sondern als integralen Bestandteil des kreativen Prozesses selbst. Sie ermöglichen es ihr, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, weiter in der Realisierung zu gehen und eine poetische Dimension in das Werk einzufügen. Durch die Verbindung von Tradition und Modernität, durch das Nebeneinander von realistischen Elementen und abstrakten Motiven entsteht eine Fusion zwischen dem Greifbaren und dem Ungefähren.
Sie erhielt 2026 die Goldmedaille beim Salon der französischen Künstler in Paris, den Grand Prix von Barbizon im Jahr 2022 und die Silbermedaille in Vittel im Jahr 2021. Ihre Arbeiten werden in Frankreich, den Vereinigten Staaten und Europa gesammelt. Sie wurde in den Magazinen „Artistes“ und „Plaisirs de peindre“ veröffentlicht.