In ihrer Arbeit sucht Covadonga Castro einen Punkt des Gleichgewichts zwischen Farbe, Raum und Form. Diese Suche wird zu einem ständigen Dialog zwischen der Malerei und ihr selbst.
Ihr Weg zur Malerei beginnt anderswo, in der Szenografie und im Theater, die ihr eine solide technische Grundlage bieten. Eine Reise nach Polen markiert dann einen Wendepunkt: ein Jahr, das ganz der Malerei gewidmet ist, in dem die Malerei aufhört, eine technische Übung zu sein, und zu Gedanken, Präsenz und innerer Erfahrung wird.
Ihr erster wirklicher Eintritt in die Kunstwelt findet 2018 mit der Antonio Machón Galerie in Madrid statt. Ohne ein tiefes Verständnis der spanischen abstrakten Kunsttradition zu haben, verwandelten Antonio und Marga diese Begegnung in eine prägende Erfahrung, die eine dauerhafte Leidenschaft hervorrief.
Der Verlauf der Zeit - kalte Winter, warme Sommer - prägt den Rhythmus ihres kreativen Prozesses und beeinflusst ihre Farbpalette. Die Natur wird zum Spiegel des ständigen Wandels.
Materialien spielen eine zentrale Rolle in ihrer Praxis: Leinen und Pigment, ausgewählt wegen ihrer Rohheit und Wahrheit. Wiederholung entfaltet sich als meditativer Prozess, in dem Geste und Rhythmus absorbierend werden.
Durch Farbe und verzerrte Geometrie werden Bewegung und Kontemplation offenbart.