Franck Oscamou hat an der École des Beaux-Arts in Pau und Aix-en-Provence studiert.
Er entwickelt eine Malerei, die an der Grenze zwischen Landschaft, Erinnerung und Wahrnehmung liegt.
Seine Arbeit erforscht die Mechanismen der Fragmentierung des Bildes und die Phänomene des Erscheinens und Verschwindens, die unsere Beziehung zur Realität durchziehen.
Durch Kompositionen, in denen Transparenz, Material und vertikale Strukturen wechseln, wird die Malerei zu einem Raum der mentalen Rekonstruktion.
Die Landschaften werden niemals dokumentarisch beschrieben; sie tauchen auf wie unvollständige Erinnerungen, veränderte Präsenzen, Visionen im Wandel.
Genährt von der Erfahrung des pyrenäischen Territoriums, hinterfragt sein Werk, wie Orte in uns in Form von sensiblen Spuren bestehen bleiben. Das Licht, die Rhythmen der Oberfläche und die malerischen Überlagerungen schaffen eine Sprache, in der Abstraktion und Figuration absichtlich instabil bleiben.
Durch eine Praxis der Schichtung und des Rückzugs versucht Franck Éric Oscamou weniger, eine Landschaft darzustellen, als die Prozesse von Erinnerung, Verschwinden und Wahrnehmung, die sie konstituieren, zu offenbaren.