
EVIAL entwickelt eine zeitgenössische figurative Malerei, in der die Präsenz durch Materie, Farbe, Geste und Leere hervortreten kann.
Seine Werke versuchen weder, eine Geschichte zu illustrieren, noch eine Figur darzustellen. Sie geben Figuren Geburt, die allmählich erscheinen und dem Betrachter die Freiheit lassen, seine eigene Lesart zu entwickeln.
Im Zentrum dieser Forschung steht eine wiederkehrende Figur, inspiriert vom Moai. Im Laufe der Werke hört sie auf, eine Referenz zu sein, und wird zu einer Sprache. Weder Porträt noch Idol, sie bildet eine Architektur der Präsenz, durch die verschiedene Zustände des Menschen offenbar werden.
Tierische Präsenzen erscheinen manchmal an ihrer Seite. Sie illustrieren kein Narrativ, sondern öffnen einen Raum der Beziehung, der die Einsamkeit in Begegnung verwandelt.
Die Malerei von EVIAL versucht weder zu überzeugen noch zu demonstrieren. Sie bietet eine Erfahrung der Präsenz, in der der Sinn im geteilten Raum zwischen dem Werk und dem Betrachter entsteht.





