Abigail Robertson ist eine abstrakte Künstlerin, die an der Schnittstelle von Textilien und Malerei arbeitet. Abigail Robertson ist Absolventin des Central Saint Martins in London und lebt heute in ihrer Heimatstadt St. Ives in Cornwall.

In ihrer Arbeit erforscht Robertson die Körperlichkeit der Küstenlinie Cornwalls, indem sie flüchtige Momente ihrer Lebenserfahrung in einer Karte aus genähter und gefärbter Leinwand festhält. Taktile Erinnerungen – die Qualität des Lichts in einem Atelier an der Küste, der Schnittpunkt von Horizont und Himmel – werden übertragen und erhalten durch den Akt des Machens eine Dimension. Dekonstruiert und wieder zu einem Flickenteppich von Erfahrungen zusammengefügt, präsentiert die Leinwand nun ein neues Verständnis von Ort; eine Topografie, durch die Robertson versucht, sich selbstunterzubringen.

Der Maßstab und die Dimension der fertigen Leinwand bestimmen das endgültige Werk grundlegend. Begriffe wie „oben“, „unten“, „vorne“ und „hinten“ werden in Frage gestellt, wenn Robertson sich physisch mit der quadratischen Leinwand auseinandersetzt, sie verdreht, dreht und ihre Form bis zum letzten Moment in Frage stellt. Doch diese Erkundungen werden nicht innerhalb einer Leinwand gelöst, sondern sie werden in einer Reihe von Werken wieder aufgegriffen und erweitert, wobei jedes Werk das nächste beeinflusst. Es ist dieser Dialog des Austauschs zwischen individuellen Werken und dem Kollektiv, zwischen Materialität und Intention, der Robertsons experimenteller Schaffensprozess definiert.

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